Kuriose Essensbräuche
zu Weihnachten

In Island gibt es einen kuriosen Essensbrauch zu Weihnachten. Dort ist es Tradition, dass die Menschen fermentierten Hai namens „Hákarl“ essen. Dieser Hai wird zunächst monatelang vergraben und anschließend aufgehängt, um zu fermentieren. Das Ergebnis ist ein stark riechendes und sehr intensives Geschmackserlebnis. Obwohl der Geruch und Geschmack für viele Menschen unangenehm sein können, wird Hákarl zum Weihnachtsessen aufgetischt und von den Isländern genossen.

Ein weiterer kurioser Essensbrauch zu Weihnachten findet sich in Schweden. Dort wird am 13. Dezember der Lucia-Tag gefeiert, benannt nach der Heiligen Lucia von Syrakus. An diesem Tag wird ein besonderes Festmahl serviert, bei dem traditionell ein Safranbrot namens „Lussekatt“ oder „Lussebulle“ im Mittelpunkt steht. Dieses Gebäck hat die Form eines S und ist mit Safran gewürzt, was ihm eine gelbe Farbe verleiht. Es wird oft mit Rosinen garniert und zusammen mit Glögg, einem schwedischen Glühwein, genossen. Das Lucia-Bröd wird symbolisch mit Licht und Wärme in Verbindung gebracht und soll die Vorfreude auf die Weihnachtszeit stärken.

Werbung

Ein weiterer kurioser Essensbrauch zu Weihnachten stammt aus Großbritannien. Dort gibt es die Tradition des Christmas Pudding, auch bekannt als plum pudding oder figgy pudding. Der Christmas Pudding ist ein reichhaltiger und würziger Pudding, der aus einer Mischung von getrockneten Früchten, Nüssen, Gewürzen und Alkohol besteht. Das Besondere dabei ist, dass der Pudding oft schon Wochen oder sogar Monate vor Weihnachten zubereitet wird. Die Zutaten werden mit viel Liebe und guten Wünschen gemischt und der Pudding dann in einem speziellen Tuch gekocht und anschließend gelagert. Am Weihnachtstag wird der Christmas Pudding dann wieder erwärmt und mit Brandy übergossen, bevor er serviert wird. Oft wird er feierlich mit einer Flamme angezündet und am Tisch präsentiert.

Werbung