Spaghettipizza

Manchmal entstehen die besten Rezepte genau dort, wo Regeln gebrochen werden. Die Spaghettipizza ist genau so ein Fall: Zwei absolute Klassiker der italienischen Küche treffen aufeinander – knusprige Pizza und saftige Spaghetti. Klingt erst einmal verrückt? Ist aber ein echtes Wohlfühlgericht mit Überraschungseffekt, das bei Gästen garantiert für Gesprächsstoff sorgt.

Außen knusprig, innen herrlich saftig, dazu würzige Sauce und geschmolzener Käse – diese Spaghettipizza vereint alles, was wir an Pizza und Pasta lieben. Perfekt für gemütliche Abende, Resteverwertung oder wenn du einfach Lust auf etwas Besonderes hast.

Dieses Gericht passt auch perfekt in die saisonale Küche – besonders im Herbst.

Was du vorher wissen solltest

  • Gekochte Spaghetti vom Vortag eignen sich perfekt
  • Der Pizzaboden sollte stabil, aber nicht zu dick sein
  • Die Pasta vorher gut abtropfen lassen, damit der Boden nicht durchweicht
  • Käse sorgt für Bindung – nicht zu sparsam sein 😉
  • Fertiger Hefeteig spart Zeit und funktioniert problemlos wenn es schnell gehen soll

Warum die Spaghettipizza gerade so begeistert

Die Spaghettipizza ist nicht nur ein Rezept, sie ist ein Trendgericht mit Social-Media-Potenzial. Der Grund dafür liegt in der perfekten Kombination aus:

  • Textur-Kontrast: knuspriger Boden trifft auf weiche Pasta
  • Flexibilität: vegetarisch, herzhaft oder aus Resten
  • Optik: ein echter Hingucker beim Anschneiden
  • Komfort: Pizza & Pasta in einem Gericht

Tipps & Varianten für deine Spaghettipizza

  • Vegetarisch: mit Spinat, Pilzen oder Zucchini
  • Herzhaft: Schinken, Salami oder Hackfleisch
  • Mediterran: Tomaten, Mozzarella, Basilikum
  • Resteverwertung: übrig gebliebene Nudeln einfach verwenden
  • Extra knusprig: Boden kurz vorbacken

Meine Erfahrung

Die Spaghettipizza ist eines dieser Rezepte, bei denen erst Skepsis herrscht – und dann absolute Begeisterung. Besonders praktisch finde ich sie, wenn Pasta übrig geblieben ist und man daraus noch etwas richtig Gutes zaubern möchte. Wichtigster Punkt: nicht zu viel Sauce, sonst wird der Boden weich. Seitdem gelingt sie jedes Mal perfekt.

FAQ – Häufige Fragen zur Spaghettipizza

Kann ich fertigen Pizzateig verwenden?
Ja, absolut. Perfekt, wenn es schnell gehen soll.

Welche Nudeln eignen sich am besten?
Spaghetti oder Spaghettini – möglichst al dente gekocht.

Kann ich die Spaghettipizza vorbereiten?
Ja, vorbereiten und kurz vor dem Servieren backen.

Ist das Gericht kinderfreundlich?
Definitiv – Pasta + Pizza ist fast unschlagbar.

Funktioniert das auch ohne Tomatensauce?
Ja, z. B. mit Sahnesauce oder Pesto.

Rezeptkarte

Spaghettipizza

Spaghettipizza
Gericht Hauptgericht
Portionen 4
Vorbereitung 50 Minuten
Zubereitung 30 Minuten
Spaghettipizza vereint die italienischen Klassiker Pizza und Pasta

Zutaten
  

Teig

  • 400 gr Dinkelmehl
  • 40 gr Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz

Belag

  • 1 Tube Tomatenmark
  • 200 gr Schmand
  • 350 gr Rinderhackfleisch
  • 150 gr Spaghetti
  • 150 gr Cocktailtomaten
  • 200 gr Parmesan
  • 200 gr Gouda
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 gelbe Paprika
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß (⅓ TL) nach Geschmack
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Bärlauch, getrocknet
  • Salz, Paprika, etwas Zucker nach Geschmack
  • ¾ EL Italienische Kräuter

Anleitungen
 

  • Für den Pizzaboden Wasser (ca. 37 Grad), Hefe und Zucker in einer Schüssel verühren und anschließend Mehl, Olivenöl und Salz hinzufügen und ca. fünf Minuten kräftig durchkneten (ich benutze hierfür eine Küchenmaschine).
    400 gr Dinkelmehl, 40 gr Olivenöl, 1/2 Würfel Hefe, 200 ml Wasser, 1 TL Zucker, 1 TL Salz
  • Anschließend den Teig in drei Teile teilen und jede Teigkugel auf jeweils einem bemehlten Backpapier ausrollen. Auf die Oberseite des Bodens noch einmal etwas Mehl geben und die Böden danach einmal auf dem Backpapier wenden. Den ausgerollten Teig mit dem Backpapier vorsichtig auf ein Backblech ziehen und dann auf dem Backblech noch einmal in Form bringen.
  • Die Böden im geschlossenen Ofen 30 bis 60 Minuten gehen lassen und falls der Backofen eine Gärungsfunktion hat, diese einschalten!
  • Für den Belag zunächst die Nudeln al dente kochen.
    150 gr Spaghetti
  • Danach Paprika und Zwiebeln klein schneiden und mit dem Hackfleisch in einer Pfanne krümelig anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und etwas Bärlauch abschmecken und kurz zur Seite stellen.
    350 gr Rinderhackfleisch, 1-2 Zwiebeln, 1 gelbe Paprika, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Bärlauch, getrocknet
  • Dann aus dem Tomatenmark, italienischen Krätern, Salz, Pfeffer und etwas Zucker die Pizzasoße zubereiten, indem alle Zutaten miteinander vermengt werden.
    1 Tube Tomatenmark, ¾ EL Italienische Kräuter, Salz, Paprika, etwas Zucker
  • Für die helle Soße den Schmand mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuß verrühren.
    200 gr Schmand, Salz, Pfeffer, Muskatnuß (⅓ TL)
  • Als nächstes die Pizzasoße auf die Pizzaböden geben. Je nach Geschmack entweder nur die Tomatensoße oder nur die helle Soße oder auch von beiden etwas verwenden.
  • Danach zuerst die Nudeln und dann das vorbereitete Hackfleisch auf die Böden geben.
  • Nun die Cocktailtomaten halbieren und zusammen mit dem Käse, entweder beide Käsesorten oder nur, auf den Böden verteilen.
    150 gr Cocktailtomaten, 200 gr Parmesan, 200 gr Gouda
  • Die Pizzas in dem zuvor auf ca 220 Grad vorgeheizten Backofen (Pizzastufe oder Umluft) ca 15 bis 20 Minuten backen. Falls die Pizzastufe des Ofens verwendet wird oder die Teigböden ungleichmäßig aufbacken, die Bleche nach etwas mehr als der Hälfte der Zeit durchtauschen
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lifebyschmidt

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